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Octopus Society
Mission

„Unsere Großkunden fordern CO₂-Daten — woher nehmen wir die?“

Wir finden heraus, welche Daten eure Kunden wirklich brauchen, holen sie aus euren Systemen statt aus Tabellen und machen die Lieferung wiederholbar.

Recht & Compliance

Nachhaltigkeitsdaten für die Lieferkette bereitstellen

Ergebnis
Lieferfähige Nachhaltigkeitsdaten
Für
Zulieferer & Produktion
Dauer
3–6 Monate

Expert:in

Jan Philipp kommt von der Datenseite und behandelt Nachhaltigkeitsangaben wie jede andere prüfbare Kennzahl: Sie braucht eine Quelle, einen Rechenweg und jemanden, der beides erklären kann. Zur inhaltlichen Bewertung eurer Strategie äußert er sich nicht — dafür gibt es Fachleute.

Herausforderung

Der Fragebogen kommt vom größten Kunden, und er ist keine Bitte. Gefragt sind Zahlen zu Energie, Emissionen und Vorlieferanten, in einem Format, das im Haus noch nie jemand erzeugt hat. Die Frist steht auch schon darunter.

Also entsteht eine Tabelle. Jemand sammelt zusammen, was auffindbar ist, schätzt den Rest und schickt sie ab. Beim nächsten Kunden mit anderem Fragebogen fängt dieselbe Person wieder von vorn an.

Das hält, solange es zwei Kunden sind. Es hält nicht, wenn die Anforderung jährlich wiederkommt und geprüft wird — und es bindet ausgerechnet die Person, die den Betrieb am besten kennt. Nebenbei, versteht sich.

Barriere-Triade

WollenKaum im Weg
Liefern will das Haus — der Kunde fragt schließlich nicht zum Vergnügen.
KönnenHier hakt es
Woher die Zahlen kommen sollen und wie man sie belegt, weiß im Betrieb niemand.
DürfenBremst spürbar mit
Was ihr über Vorlieferanten weitergeben dürft, muss vorher geklärt sein.

Wie wir arbeiten

Lösung

Wir fangen bei der Nachfrage an, nicht beim Standard. Welche Kunden fragen was, in welchem Format, mit welcher Frist? Daraus wird eine Schnittmenge — meist deutlich kleiner als die Summe aller Fragebögen, und genau die ist der Arbeitsauftrag. Alles darüber hinaus wäre Vorratsarbeit; die Schnittmenge wächst später ohnehin von allein mit.

Dann suchen wir die Daten dort, wo sie ohnehin entstehen: Energieabrechnungen, Maschinendaten, Materialwirtschaft, Frachtpapiere. Vieles liegt schon in euren Systemen und wird nur nicht in diese Richtung ausgewertet. Was wirklich fehlt, benennen wir als Lücke, statt es zu schätzen und die Schätzung später verteidigen zu müssen.

Die Erhebung bauen wir als wiederholbaren Ablauf, nicht als Projekt: feste Quellen, feste Rechenwege, nachvollziehbar dokumentiert. Wenn im nächsten Jahr jemand fragt, wie eine Zahl zustande kam, steht die Antwort daneben — das ist der Unterschied zwischen einer Auskunft und einer prüfbaren Angabe. Genau danach fragt ein Kunde im zweiten Jahr.

Am Ende liefert ihr auf Anfrage, statt jedes Mal neu zu recherchieren. Die inhaltliche Bewertung eurer Nachhaltigkeitsstrategie gehört nicht dazu — wir sorgen dafür, dass die Zahlen belastbar und abrufbar sind. Was ihr daraus ableitet, entscheidet ihr.

Schick uns einen der Fragebögen, die bei euch hereinkommen. Wir sagen dir, welche Angaben darin schon in euren Systemen stecken.

Sollen wir diese Mission angehen?